Mehrmals habe ich nun schon das Problem gehabt, dass Mediawiki Mist baut, wenn man auf dem gleichen Server auch noch eGroupware laufen lässt. Konkret wird ein großer Teil des Inhalts von Wiki-Seiten einfach links abgeschnitten und damit unbrauchbar. Auch im Footer befindet sich dann nicht mehr “{{SITENAME}}”, welches korrekt ersetzt wird, sondern “{{ITENAME}}”, welches nicht verarbeitet, sondern einfach an den Browser übergeben wird.
Das Problem kommt von der Einstellung func_overload = 7, die man für Egroupware in der php.ini vornehmen soll. Macht man das wieder durch den Eintrag
mbstring.func_overload = 0
rückgänig, funktioniert auch das Wiki wieder.
Linux
Configfiles enthalten der Dokumentation wegen fast immer Kommentare und der Übersichtlichkeit halber fast immer Leerzeilen. Beides ist eher unerwünscht, wenn man in Foren darüber diskutiert. Daher die Config vor dem Copy&Paste einmal durch sed jagen um nur relevanten Inhalt als Ausgabe zu bekommen:
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| #!/bin/bash
sed -e '/^#\|^$/d' $1 |
Linux
sed
Urlaubsvideos, die Freunde bei Rapidshare hochgeladen haben, kann man sich übrigens auch auf dem Handy anschauen. Mit ffmpeg wandelt man sie leicht in das benötigte Format:
ffmpeg -i infile.avi -vcodec mpeg4 -b 200k -qmin 3 -qmax 5 -acodec libfaac -ar 44000 -ab 96k -r 20 -s 320x180 -aspect 16:9 outfile.mp4
Auf eine 512mb Karte passen damit 2-3 Stunden Video in immernoch (fürs Handydisplay) ansehlicher Qualität.
Linux
ffmpeg, rapidshare
In den Studententarifen von T-mobile kostet das Versenden einer sms 19 cent. Bei Sipgate kostet eine SMS gerade mal 9,9 cent. Ausserdem ist es bequemer, eine sms auf einer normalen Tastatur zu schreiben, wenn man gerade sein Notebook zur Verfügung hat.
Kontact, der ziemlich geniale PIM vom KDE bietet in seinem Adressbuch auch die Möglichkeit, bei Klick auf die Telefonummern ein Programm auszuführen, bzw. nach eingabe des SMS-Textes diesen an ein beliebiges Programm zu übergeben.
Sipgate bietet jedoch seit einiger Zeit eine API an, womit man bequem sms oder Faxe versenden kann. Passend zur API gibts auch direkt Beispielskripte in Perl, welche man ohne weiteres nutzen kann.
Aus den Beispielskripten packt man sich das sipgateAPI-sms.pl in sein /home/$USER/bin und legt sich dazu noch ein eigenes Skript mit folgendem Inhalt an:
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| #!/bin/bash
NUMBER=`echo $1 | tr -c -d "[0-9]"`
NUMBER=${NUMBER/#0/49}
sipgateAPI-sms.pl SIPGATEUSER SUPGATEPASSWORD $NUMBER "`cat $2`" |
SIPGATEUSER und SIPGATEPASSWORD entsprechend anpassen, beide Skripte mit chmod +x ausführbar machen und darauf achten, dass ~/bin/ in der PATH-Variable steht.
Anschliessen kann man in den Settings von Kontact den Aufruf und die Parameter einstellen:

Man kann bequem im Adressbuch auf das SMS-Icon neben einer Handynummer klicken, im SMS-Editor seine SMS verfassen - der Versand wird über Sipgate abgewickelt und kostet 9,9cent pro 160 Zeichen.
Linux
kontact, sipgate, sms
Soundaufnahmen wie man sie meistens von Handy bekommt liegen im amr-Format vor. Mit ffmpeg kann man diese recht bequem ins mp3-format umwandeln. Leider ist dieses nicht mit richtigem Funktionsumfang in den Standard Etch-Repos.
ffmpeg -i input.amr -ar 44000 -ab 128 output.mp3
Um ffmpeg unter Etch zum laufen zu bringen, muss man leider selbst Hand anlegen. Zu Beginn installiert man sich ein paar nötige Tools und vorallem die libmp3lame, welche wir nachher brauchen. Diese bekommen wir aus dem Debian unofficial Repo. Dafür kommt in die /etc/apt/sources.list folgender Eintrag:
deb http://ftp.debian-unofficial.org/debian etch main contrib non-free restricted
Anschliessend das Repo einbinden und die Installationen anschmeissen:
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| apt-get update
apt-get install subversion make patch gcc bzip2 build-essential unzip
apt-get install libmp3lame0 libmp3lame-dev lame |
Nun holt man sich die aktuelle Version des amr-nb-codecs, kompiliert und installiert sie:
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| mkdir tmp
cd tmp
wget http://ftp.penguin.cz/pub/users/utx/amr/amrnb-7.0.0.2.tar.bz2
tar xjf amrnb-7.0.0.2.tar.bz2
cd amrnb-7.0.0.2
./configure --prefix=/usr
make
make install |
Und anschliessend das selbe mit ffmpeg:
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| svn checkout svn://svn.mplayerhq.hu/ffmpeg/trunk ffmpeg
cd ffmpeg
./configure --enable-libamr-nb --enable-libmp3lame --enable-shared --prefix=/usr --enable-nonfree
make
make install |
Fertig ist ffmpeg unter Debian etch mit der Fähigkeit, amrs nach mp3 umzuwandeln.
Essen, Linux, multimedia
amr, compile, etch, ffmpeg, gcc, mp3
Szenario: Debian Etch amd64 Dom0 paravirtualisiert mehrere domUs. Auf einer davon soll sapjco laufen, um regelmäßig Daten aus einer MySQL Datenbank per RFC mit einem Netweaver-System zu synchronisieren.
Problem: sapjco gibt es nicht für amd64, man ist also auf die i386-Version angewiesen. Für diese brauch man allerdings die libstdc++2.10-glibc2.2, welche für amd64 nicht in den etch-repos verfügbar ist.
Als Abhilfe erstellt man sich einfach eine neue domU welche zwar den amd64-Kernel nutzt, deren Userspace allerdings von i386 kommt. Wenn man die xen-tools verwendet, sit das relativ einfach:
xen-create-image --hostname="handyprod-dispatcher" --arch=i386 --ip="192.168.100.62" --size=20Gb --Memory=1024Mb
Wobei meine xen-tools so aussieht:
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| dir = /var/xen
debootstrap = 1
size = 40Gb
memory = 512Mb
swap = 1024Mb
fs = ext3
dist = etch
image = sparse
gateway = 192.168.100.1
netmask = 255.255.255.0
passwd = 1
kernel = /boot/vmlinuz-2.6.18-6-xen-vserver-amd64
initrd = /boot/initrd.img-2.6.18-6-xen-vserver-amd64
arch = amd64
mirror = http://debian.tu-bs.de/debian/ |
Linux, Xen
amd64 dom0, debian, etch, i386 domU, Xen